22.07.2021 - Kinderfreunde Waldzell

Im Zuge vom Ferienpass der Kinderfreunde waren wir eingeladen, am Sportplatz in Waldzell die Rettungshunde-Arbeit vorzuführen. Mit sieben Hunden, vom Welpen bis zum erfahrenen Rettungshund, zeigten wir nicht nur wie die Hunde für den Sucheinsatz ausgebildet werden.
Auch Gehorsamsübungen und viele lustige Tricks sorgten für Begeisterung unter den Kindern.

11.07.2021 - Rettungshunde Training

Rettungshunde Training bei angenehmen Temperaturen.

Dafür war das Gelände umso anspruchsvoller, steil bergauf und bergab, die Hunde waren am Schluss ziemlich ausgepowert. Die Leistung aller Hunde war hervorragend, unsere Jungspunde geben ganz schön Gas.

Therapiebegleithunde Prüfung

Therapiebegleithund

Wir gratulieren Frau Astrid Raith mit "Nera von der Heldenschmiede" recht herzlich zur abgelegten Therapiebegleithunde Prüfung am 26.06.2021.

Astrid hat keine Mühen gescheut und ist mit ihrer "Nera" ca. 2 Jahre zu Sylvia Sturmberger (Therapie Hund & Co) nach Kirchdorf an der Krems gefahren um die sehr aufwändige Ausbildung zu absolvieren.

Astrid besucht auch die ÖHV Hundeschule in Eberschwang um Nera auf diverse Begleithunde Prüfungen vorzubereiten. So steht am 31. Juli 2021 die IBGH 1 Prüfung auf dem Programm.

Astrid wir alle freuen uns riesig und wünschen dir mit Nera viel Freude und tolle Erfolgserlebnisse bei den praktischen Einsätzen.

Das Trainerteam vom Hundesportverein Eberschwang

19. - 20.06.2021 Helfer Seminar

ÖHV Rettungshunde Helfer Seminar, 19. - 20. Juni 2021

34° C, Samstagnachmittag am Ausbildungsplatz vom ÖHV Hundesportverein Eberschwang.

...... ja aber ....., ich bin der Meinung wir haben trotz der Affenhitze an beiden Tagen hervorragende Arbeit geleistet.

Endlich konnten wir dieses Seminar nach oftmaligen Absagen abhalten. An diesem Wochenende konnten wir sieben Gäste von der ÖHV Hundeschule Dolomiten aus Osttirol begrüßen, somit nahmen insgesamt 17 Rettungshundeführer und Helfer daran teil.

Warum ist die Helfer Ausbildung (Figuranten Ausbildung) so wichtig. Natürlich muss sich der Hund im Wald lenken lassen, sobald du aber als Hundeführer den Hund losschickst um nach einer vermissten Person zu suchen, kannst du auf diesen kaum noch einwirken. Aber die Suchintensität des Hundes beeinflusst der Helfer, sobald dieser gefunden wird. Je hochwertiger die Belohnung (Beute oder Leckerli) ausfällt, umso höher ist die Motivation des Hundes bei der nächsten Suche.

Von einem gut ausgebildeten Helfer erwarte ich mir als Hundeführer, dass dieser von sich aus und manchmal auch spontan entscheidet, wann der Beste Zeitpunkt für die Belohnung ist. Für den Hund ist es während der Ausbildung immens wichtig, einen genauen Plan zu haben, wann bekommt er für was welche Bestätigung.

Es macht natürlich immer wieder große Freude, wenn ein Hundeführer mit einem Problem (ist meistens nur für ihn selber eines) kommt und man dieses an Ort und Stelle sofort lösen kann. Der Hundeführer muss bereit sein, neue Methoden anzunehmen und diese auch umzusetzen, häufig befinden sich Hund und Hundeführer in einer Sackgasse, aus der sie keinen Ausweg finden, eine kleine Umstellung in der Ausbildung bewirkt sehr häufig große Wunder.

Bedanken möchte ich mich bei allen Seminar Teilnehmern für die gute Zusammenarbeit an diesem doch sehr anstrengenden Wochenende. Gratulation an Anja Hofinger, sie erfüllt alle Voraussetzungen und hat die Prüfung zum "ÖHV Rettungshunde Helfer" abgelegt.

Gerhard Raab

ÖHV Bundestrainer für Rettungshunde

2. - 6. Juni 2021 - Ramsau am Dachstein

Rettungshunde Trainingswoche Ramsau 02. - 06. Juni 2021

Damals im Hundelager.....

Zum bereits 15. Mal hieß es ab in die Ramsau, hinauf auf den Trillerhof zur Trainingswoche der Rettungshundestaffel Eberschwang. Wie gewohnt waren sowohl Hundeführer als auch Hunde top motiviert und freuten sich bereits im Vorfeld auf ereignisreiche Tage und die exzellente Bewirtung von Hilde und Norbert.

Gleich am ersten Abend startete die erste Gruppe mit Astrid und Ines, welche geistig aus der Ferne von Christian unterstützt wurde, ihren theoretischen Vortrag über weite Schläge und Anzeigen. Danach konnte jeder Hundeführer seine persönlichen Wünsche für den nächsten Tag äußern. Ob Astrid und Ines auch jeden Wunsch erfüllen würden blieb offen.

Am nächsten Tag hieß es dann nach einem gestandenen Frühstück ab in den Märchenwald zur praktischen Umsetzung. Das Wetter war perfekt und das ganze Team zeigte sehr gute Leistungen. Wie sich zeigte wurde aber nicht jeder Wunsch erfüllt. Nach Hilde´s fabelhafter Gyrossuppe, auf die sich mancher Hundeführer schon mehrere Wochen vorher gefreut hatte und sich daher bis zu 3 Mal Nachschlag gönnte, ging es dann hinein ins Nachmittagstraining. Dies ging zwar etwas schwerer, was sich aber nur auf das Gewicht der Hundeführer bezog.

Nach dem Abendessen startete die zweite Gruppe mit Lisa, Katrin und Miriam in ihren Fachvortrag über die Wegsuche. Um die aufgetretene Nervosität im Zaum zu halten, verabreichte Lisa sich selbst und ihren 2 Gruppenmitgliedern vorab ein Stamperl Kräuterauszug. Von Nervosität war somit keine Spur mehr und der Vortrag verlief außergewöhnlich gechillt. Ungeklärt blieb noch die Frage, ob bei der morgigen praktischen Wegsuche die vermisste Person nun Hubert oder Roberto sein würde.

Am Mittwoch ging es dann nach dem Frühstück hinauf auf die Ochsenalm. Aufgrund der neu präparierten Forststraße hielt sich das im Auto durchgerüttelt werden in Grenzen. Ausgerüstet mit Funkgeräten wurden die jeweiligen Helfer auf ihre Posten eingewiesen. Die Hunde zeigten sich von ihrer besten Seite und die Wegsuche machte ihnen sichtlich Spaß. Für etwas Verwirrung sorgte dann eine Pizzabestellung, welche auf dem benutzten Funkkanal eintraf. Bestens geschult wussten natürlich alle beteiligten Helfer sofort, dass das Kommando "1 Pizza Capricciosa", kein auszuführender Befehl war. Kurzerhand wurde der Kanal gewechselt und das Training ging wie geplant weiter. Nach einem ausgezeichneten Mittagessen auf der Ochsenalm, welches bei manchen doch sehr groß ausgefallen war, ging es mit Kartenlesen und Kompasskunde weiter. Jede versteckte Person wurde von den Hunden bravourös gefunden, jedoch waren weder Hubert noch Roberto unter ihnen. Diese blieben somit weiterhin "vermisst".

Dass das technologische Zeitalter nun auch bei der Rettungshundestaffel Einzug gehalten hatte, zeigte sich am dritten Abend bei dem Vortrag von Gerhard, Heinz und Sarah. Erstmalig wurde als Präsentationsmittel ein Beamer benutzt. Alle Rettungshundeführer waren begeistert und lauschten wie gebannt dem Vortrag über die Lenkbarkeit im Wald.

Nach der morgendlichen Labung ging es am Samstag dann ab zur Wanderung in die Silberkarklamm. Ein traumhaftes Wetter begleitete uns durch diese atemberaubende Schlucht. Die Hundeteams waren begeistert von der traumhaften Bergkulisse. Obwohl der An- und Abstieg teilweise doch sehr fordernd war und es trotz vollstem Einsatz zu der einen oder anderen Verletzung kam, erreichten alle Beteiligten nach gut 3 Stunden mehr oder weniger unversehrt den Ausgangspunkt.

Am Nachmittag stand Regeneration nach der doch anspruchsvollen Route am Programm. Dies gefiel aber einem Teil der Gruppe aber so gar nicht und so machte sich ein 4-köfpiges Damenteam auf den Weg, um die umliegende Gegend im wahrsten Sinne des Wortes "unsicher" zu machen. Dabei ließen sich die Damen weder vor gefährlichen Tierbegegnungen (Triebarbeit mit einer Anakonda) noch gewissen links/ rechts Schwächen unterkriegen. Ein kleiner, großes Eiscafé kühlte von innen und schon bald wusste fast jeder in der Umgebung, dass die Innviertlerdamen in der Gegend waren.

Nach einem stärkenden Abendessen und der Teambesprechung sollte es im Finsteren wieder in den Märchenwald zur Nachtsuche gehen. Diese fiel aber leider komplett in den Regen. Wie wir am nächsten Tag in der Früh erfahren mussten, hatte das Unwetter auch die am Vortag noch wunderschön hergerichtete Silberkarklamm verwüstet.

Am Sonntag, dem Tag der Abreise stand noch ein Halbtagestraining im Märchenwald an. Bei wieder etwas besserem Wetter zeigten Hund und Hundeführer noch einmal gute Leistungen bei der Lenkbarkeit und Wegsuche, auch wenn die Spritzigkeit nicht mehr ganz so vorhanden war und sich der ein oder andere Muskelkater zeigte. Die Erschöpfung machte sich nach dem abschließenden hervorragenden Mittagessen (das obligatorische Wienerschnitzel) dann doch bemerkbar und so wurde statt der Milch für den Café, doch glatt der Salzstreuer zur Hand genommen.

Da Stillstand der erste Schritt zurück ist wurden für die Zukunft weiterbildende Maßnahmen geplant. Die Ausbildung zum diplomierten Bewegungsmelder, sowie ein Fitnesstraining alla "Hausfrauengruppe" seien nur kurz dazu erwähnt.

Ungeklärt blieb bis zur Abfahrt die Frage, wo sich Hubert und Roberto "versteckten". Bis dato wurde keiner der beiden gefunden. Zu erklären was es mit dem Bettvorlegerhund, der Ratte oder der Frage "willst du meine Mama sein" auf sich hatte, würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen und bleibt auch besser unerklärt.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Tage in der Ramsau sowohl für alle Hunde als auch für ihre Hundeführer wieder ein Erlebnis waren. Jeder konnte für sich wieder vieles dazulernen. Besonders schön war auch wieder der Zusammenhalt des ganzen Teams. Zusammen zu helfen und zu halten, nach dem Motto "Jeder für Jeden" war und ist in dieser Gruppe selbstverständlich und der Spaß außerhalb der Trainingseinheiten und Vorträge war immer gegeben.

Zu guter Letzt gilt der Dank noch einmal Hilde und Norbert, die uns die Tage in der Ramsau durch ihre Gastfreundlichkeit und das traumhafte Essen noch mehr "versüßten". Wir freuen uns jetzt schon auf unsere nächste Trainingswoche in der Ramsau am wunderbaren Trillerhof.

Ines

01.05.2021 - Rettungshunde Prüfung

Rettungshundeprüfung im Mai
Am 01.Mai 2021 durfte die ÖHV Rettungshundestaffel Eberschwang einmal mehr
zur Rettungshundeprüfung, RH Fläche A und RH Fläche V, antreten. Die
Rettungshundeprüfung wurde nach der IPO (Internationale Prüfungsordnung)
ausgerichtet.
Da die Prüfungen im Jahr 2020 ausgefallen sind, wurde der Frühling 2021 für ein
intensives Training genutzt. Somit konnten Hundeführer und Hunde gut vorbereitet
an der Prüfung teilnehmen.
Begonnen wurde mit der Personensuche im Wald. Anschließend ging es weiter mit
der Unterordnung am Vereinsplatz. Leistungsrichter Heinz Fischer war auch dieses
Mal wieder vor Ort und beobachtete jeden Hundeführer hochkonzentriert, um jeden
ein ehrliches und lehrreiches Feedback zu geben. Dadurch ist es dem Hundeführer
möglich sein weiterführendes Training in manchen Punkten zu fokussieren und sich
auf die nächste Prüfung vorzubereiten.
Die ÖHV-Hundeschule Eberschwang gratuliert allen Teilnehmern herzlich zu ihren
Erfolgen und wünscht für die nächsten Prüfungen weiterhin viel Glück.