Australian
Shepherd
Der
ideale Pferde-, Sport- und Familienhund
Der
Australian Shepherd ist ein ausgeglichener Hund mittlerer Grösse
mit durchschnittlichem Knochenbau. Er ist aufmerksam und lebendig,
zeigt Stärke und Vitalität, vereint mit außergewöhnlicher
Flinkheit.
Etwas länger als groß, hat er ein relativ weiches Fell
mittlerer Länge, dessen Färbung von Hund zu Hund variiert
und ihn zu einem einmaligen Vertreter der Rasse macht. Er ist
ein außergewöhnlicher Begleiter. Vielseitig und gelehrig
erfüllt er die ihm gestellten Arbeiten souverän und
mit Begeisterung.
Fremden
gegenüber ist er zurückhaltend aber nicht scheu. Was
viele Leute am Aussie lieben ist, dass man niemals weiß,
was er als nächstes tun wird.
Aufgrund ihrer hohen Intelligenz scheinen sie den Plänen
ihrer Eigentümer immer einen Schritt voraus zu sein. So sind
sie Willens, überraschende Entscheidungen selbst zu treffen.
Sie lieben es, wenn man ihnen eine Aufgabe stellt, aber sie wollen
bestimmen, wie sie die Arbeit ausführen. Das ist einer der
Gründe, warum gerade Reiter diese Hunde so lieben. Wenn sie
ausreiten, müssen sie sich nicht darum sorgen, was ihr vierbeiniger
Kamerad gerade macht, weil ein Aussie die Seite seines Herrn nicht
verläßt und instinktiv weiß, was der Reiter als
nächstes plant. Seine Gehorsamkeit und der niedrige Trieb
zum Jagen machen ihn zum idealen Begleiter und manchmal kann er
auch dazu beitragen, ein ängstliches Pferd zu beruhigen.
Frag den stolzen Eigentümer eines Australian Shepherds niemals
etwas über seinen Hund, es sei den Du bist bereit, Dich hinzusetzen
und zuzuhören, was sein Aussie alles tun kann!
Sei es Hüten, Hundeschau, Unterordnung/Begleithund, Agility,
Fly-Ball, Frisbee, Rettungshund, Spürhund, Fährte, Schutzhund,
die Arbeit mit Behinderten, Blinden und Gehörlosen oder einfach
nur, des Menschen bester Freund zu sein - die Rasse scheint alles
zu können.
Jedenfalls
ist es fast unmöglich "Nein" zu sagen, wenn sie
Dich zu ihrem neuen besten Freund
auserkoren haben. Und das geschieht normalerweise so: unbedacht
reicht die Hand eines Menschen nach unten und beginnt den Kopf
eines überaus unschuldig blickenden Aussies zu streicheln.
Von da an dauert es nur wenige Minuten, bis der Hund auf seinem
Schoß sitzt und ihn anhimmelt. Spätestens jetzt ist
es vorbei. Eine lebenslange Liebe zum Aussie ist entstanden. Und
man wird Eigentümer eines Aussies von nun an u.a. an den
Abdrücken der Pfoten auf den Schuhen erkennen, denn der neue
Kamerad sucht fast unablässig die Nähe seines Herrn
und stellt nur zu gern als Ausdruck seines Stolzes auf seinen
Eigentümer die Pfote auf seinen Fuß. Und ganz oft haben
wir die Erfahrung gemacht, daß jemand, der sich einen Aussie
gekauft hat, auch einen zweiten bekommt.
Wie
entstand der Name?
Von den Siedlern, die in den Westen der vereinigten Staaten
zogen, wurden Schafe australischer
Herkunft mitgebracht. Zum Hüten dieser Schafe wurden die
Hunde mit den besten Hüteeigenschaften eingesetzt - auf das
Aussehen und die Rasse wurde keinerlei Wert gelegt.
So
entstand eine Zucht mit den intelligentesten und arbeitswilligsten
Hunden - die einfach
"Australian Shepherds" genannt wurden. Von den Indianern
wurden die Hunde als mystisch verehrt,
"the ghosteyed dogs" - die Hunde mit den Geisteraugen.
Wie
kamen die Hunde nach Europa?
Anfang der 60er Jahre importierten begeisterte Westernpferdereiter
ihre Pferde direkt aus Amerika.
Dort wurden sie auch auf die Australian Shepherds aufmerksam.
Diese intelligenten und aufmerksamen Hunde boten sich als ideale
Familien- und Reitbegleithunde an.
Wo
bekommt man Australian Shepherds?
Natürlich bei uns auf
der Stone Ranch!
Auch heute ist diese Rasse in Reiterkreisen am bekanntesten. In
Westernreit-Magazinen, Reitsport-Fachmagazinen und im Internet
sind immer wieder Anzeigen von Aussie-Züchtern zu finden.
Natürlich gibt es längst österreichische und deutsche
Züchter und auch Vereine, die sich um die Einhaltung der
Zuchtrichtlinien aus Amerika bemühen (ASCA).